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Blog Strategie Guide: Schritt für Schritt zu einer erfolgreichen Blog Strategie

Ja, ich weiß du willst loslegen. Die Entscheidung FÜR einen Blog setzt ungeahnte kreative Energie frei. Been there, done that.

Aber wenn du strategisch bloggen willst. Wenn du mit deinem Blog eine spezielle Leserschaft erreichen willst. Wenn du dich als Expertin positionieren und deine Traumkunden auf dich und deine Leistungen aufmerksam machen willst, gehe dein Blog Abenteuer mit einem Plan an.

Ich habe für dich diesen Blog Strategie Guide geschrieben, der dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte führt.


1. Was ist deine Mission

Dein Blog Mission Statement ist die Basis deiner Content Marketing Strategie. Bringe in wenigen Sätzen auf den Punkt, wieso du bloggst und welchen Mehrwert du deinen Lesern durch deine Inhalte lieferst.

Lasse dein eigentliches Business Ziel außen vor und versuche die folgenden Fragen ganz im Sinne deiner Leser und Wunschkunden zu beantworten

  • Wen sprichst du mit deinem Blog an?  Wer ist deine Zielgruppe?
  • Was bietest du deinen Lesern? Welche Art von Inhalten (Tutorials, Interviews, Anleitungen, Inspirationen etc.) erwartet sie auf deinem Blog?
  • Welchen Mehrwert liefern deine Inhalte deinen Lesern? Welche neuen Erkenntnisse gewinnen sie? Wie helfen deine Texte deinen Wunschkunden dabei, zu wachen, erfolgreicher, gesünder, glücklicher (je nachdem was deine Ausrichtung ist) zu werden?

2. Was ist deine Vision

Dream big darling und schreibe auf, wo die Reise deines Blogs hingeht. In welche Richtung soll er sich entwickeln? Welche Bedeutung spielt dein Blog oder deine Content Marketing Plattform in zwei, fünf oder zehn Jahren für deine Zielgruppe? Und welche neuen Türen öffnen sich für dich durch deine Inhalte?

Formuliere deine Zukunftsvision so lebendig wie möglich und traue dich ruhig an die ganz großen Ziele ran.

Dein Vision Statement soll dich motivieren, anspornen und dir dabei helfen, über dich hinaus zu wachsen.


3. Wofür steht deine Marke?

Wusstest du, dass täglich mehr als 3 Millionen Blogposts veröffentlicht werden?

Lass dich von der Zahl nicht abschrecken. Der größte Teil dieser Blog Posts ist auf Englisch und es ist viel Schrott dabei. Trotzdem musst du dich anstrengen, um mit deinen Inhalten nicht in der Masse der Informationen unter zu gehen. Drück deiner Seite, deinem Blog und deinen Inhalten deinen unverwechselbaren Stempel auf:

  • Was ist die Schreibstimme deines Blogs? Was ist der einzigartige Tonfall deiner Marke? Wirkst du selbstbewusst und leicht oder sind deine Texte eher sachlich, schreibst du humorvoll und ironisch oder seriös und ernsthaft?
  • Welche wiederkehrenden Elemente machen deine Texte und Blog Posts unverwechselbar?
  • Welche Farben, Bilder und grafischen Elemente definieren deine Marke und sind auch auf deinem Blog wiederzufinden?

Drücke deiner Marke deinen unverwechselbaren Stempel auf

 

Kleiner Tipp: beschreibe deine Marke, als wäre sie ein Mensch. Welche Charaktereigenschaften hat diese Person, wie tritt sie auf  und welche Farben stehen ihr besonders gut?


4. Deine Wunschkunden

Eine erfolgreiche Content Strategie steht und fällt mit mit einem glasklaren Bild deiner Wunschkunden. Es ist kein Problem Hinz, Kunz und Nachbars Lumpi auf deinen Blog zu holen. Aber die sind weder an deinen Produkten noch deinen Dienstleistungen interessiert.

Erstelle ein oder mehrere Profile deiner Wunschkunden und sammel alle Informationen, die du über deinen Kunden finden kannst. Ein Schuss Fantasie macht dein Leserprofil lebendig und greifbar. Ich habe einen ausführlichen Blog Post zum Thema idealer Leser inklusive einem kostenlosen Download geschrieben.


5. Produkte und Dienstleistungen

Auf welche Produkte oder Dienstleistungen willst du deine Kunden über deine Inhalte aufmerksam machen? Sind weitere Produkte oder Dienstleistungen in Planung? Falls das Thema neu für dich ist findest du hier einen Blog Post mit verschiedenen Möglichkeiten, als Blogger Geld zu verdienen.

Auch als Unternehmen darfst du die Reichweite deiner Content Plattform nutzen, um als Affiliate auf die Produkte oder Dienstleistungen von Partnern hinzuweisen. Voraussetzung ist natürlich immer, dass du voll hinter deinen Partnern stehst und die Sachen aus Überzeugung empfiehlst. Notiere dir alle Partner, mit denen du aktuell zusammen arbeitest und schreibe Firmen auf, mit denen du gerne in Zukunft kooperieren würdest.


6. Ziele und Meilensteine

6.1 Definiere deine Blog Ziele

Definiere drei messbare und realistische  Ziele oder Meilensteine, die du im kommenden Jahr mit deinem Blog oder durch deine Content Marketing Strategie erreichen willst.

6.2 Was benötigst du, um diese Ziele zu erreichen

Nenne drei (oder mehr) Faktoren die erfüllt sein müssen, damit du deine Ziele erreichen kannst.


7. Die Struktur deines Blogs

7.1 Der redaktionelle Prozess

Zu einer umfassenden Blog Strategien gehört, dass du deinen redaktionellen Prozess definierst. Dokumentiere die verschiedenen Arbeitsschritte,  von der Recherche bis zur Erstellung der Grafiken für deinen Blog Post. Von der Keyword Recherche bis zu Werbung für deine Blog Posts, und erstelle aus diesen Schritten einen redaktionellen Prozess für deinen Blog. Wenn du eine definierte Arbeitsfolge für die Erstellung deiner Blog Posts hast, fällt es dir leichter Aufgaben zu bündeln und auszulagern.

7.2 Kategorien

Definiere die Kategorien, in denen du deine Blog Posts schreiben wirst.


8. Marktanalyse

8.1 Helden

Was sind die führenden Blogs oder Content Plattformen in deiner Nische?

Nenne drei bis vier Dinge, die deine Helden richtig gut machen und nenne drei bis vier Punkte, die du besser machen würdest. Vergiss nicht, dir auch die Social Media Kanäle deiner Helden anzusehen.

8.2 Mitbewerber

Welche Blogs oder Content Plattformen in deiner Nische sprechen eine ähnliche Zielgruppe an und sind mit dir ungefähr auf einem Level?  

Nenne drei bis fünf Punkte, die diese Blogs toll machen und nenne drei bis fünf Punkte, die du anders machen würdest.Vergiss nicht, dir auch die Social Media Kanäle deiner Mitbewerber anzusehen.


9. E-Mail Marketing

Der Spruch “das Geld steckt in der Liste” ist nach wie vor aktuell. Deshalb solltest du von Anfang an am Aufbau deiner E-Mail Liste arbeitenMailchimp und Mailerlight (mein Favorit) sind Tools die bis zu einer Abonnentenzahl kostenlos und einfach zu bedienen sind.


10. Deine Traffic Strategy

10.1 SEO Strategie

SEO und Content Marketing passen zusammen wie Cupcakes und Buttercreme, Gin und Tonic oder Nachos und Salsa ( ich schreibe diesen Post übrigens am Ende eines seehr langen Tages). Und Content Marketing ist genau das was du machst, wenn auf deiner Seite oder deinem Blog regelmäßig Inhalte mit dem Ziel veröffentlichst, deine Wunschkunden auf dich aufmerksam zu machen.

SEO und Content Marketing passen zusammen wie Cupcakes und Buttercreme

Entgegen weit verbreiteter Vorurteile ist SEO nicht die böse Seite der Macht. SEO in seiner einfachsten Form bedeutet einfach nur, deine Seite und deine Inhalte  für deine Leser (und damit auch für Google) so lesenswert wie möglich zu machen. Dazu gehören unter anderem die richtigen Keyword, dazu gehört das deine Bilder optimiert sind und deine Seite schnell lädt.

Wenn du dich erstmals in das Thema einlesen willst, empfehle ich dir meinen Blog Post SEO für Anfänger.

10.2 Bewirb deine Blog Posts

Die besten Inhalte bringen dir nichts, wenn sie niemand zu Gesicht bekommt. In einer idealen Welt hechten deine Wunschkunden auf deine Webseite, sobald du einen Blog Post veröffentlicht hast.

Im echten Leben musst du die Werbetrommel für deine Inhalte rühren und deine Wunschkunden aktiv auf deine neuesten Blog Post aufmerksam machen.

Mache dir Gedanken über welche Kanäle und wie oft du deine Blog Posts bewerben willst. Mache einen Plan und richte ihn eng an dem Profil deines Wunschkunden aus.


11. Social Media Strategie

An Social Media führt im Content Marketing kein Weg vorbei. Konzentriere dich am Anfang auf ein oder zwei Kanäle, die für dich und deine Zielgruppe relevant sind. Egal für welche Kanäle du dich entscheidest, es gibt im Netz (und auf diesem Blog) jede Menge Infos, damit du vom Anfänger zum Rockstar wirst.

Bei Bedarf kannst du später weitere Social Media Kanäle in deine Marketing Strategie integrieren.

Überlege dir für jeden Social Media Kanal genau was deine Zielsetzung ist, wie du deine Fans und Follower ansprechen willst, wie oft du posten willst, in welchem Stil du posten willst und was die wichtigsten Formate sind.

Pinterest

Definiere deine Pinterest Strategie. Auf diesem Blog findest du jede Menge Informationen zum Thema Pinterest. Als Einstieg empfehle ich dir den Blog Post Pinterest für Anfänger.

Instagram

Definiere deine Instagram Strategie. Auf diesem Blog findest du jede Menge Informationen zum Thema Instagram Als Einstieg empfehle ich dir den Blog Post So legst du das ideale Pinterest Profil an.

Facebook

Definiere deine Facebook Strategie

Twitter

Definiere deine Twitter Strategie

LinkedIn

Definiere deine LinkedIN Strategie

YouTube

Definiere deine YouTube Strategie

Konzentriere dich am Anfang auf ein oder zwei Social Media Kanäle


12. Offline Marketing

Auch offline ging es jede Menge Chancen, auf deinen Blog und deine Inhalte aufmerksam zu machen.

  • Verweise auf deiner Visitenkarte auf deinen Blog
  • Besuche Blogger Treffen (im Business Bereich kann ich die Blog4Business Konferenz empfehlen), Konferenzen, Seminare oder Netzwerktreffen wie Barcamps
  • Drucke den Namen deines Blogs auf Werbematerialien
  • Schreibe für die örtliche Zeitung oder Branchenpublikation (ja, es gibt auch noch Printpublikationen) in deiner Nische

13. Budget

Meiner Meinung nach ist Content Marketing langfristig eine der kostengünstigsten Möglichkeiten, um im Netz sichtbar zu werden. Trotzdem ist ein Blog, ein Online Magazin und jede andere Form der Content Plattform mit gewissen Kosten verbunden.

13.1 Initialkosten

Wer professionell bloggen will, kommt an gewissen Initialkosten nicht vorbei. Alles andere ist meiner Meinung nach Augenwischerei. Wenn du frisch startest, solltest du die folgenden Kosten berücksichtigen:

  • Eine eigene Domain
  • Hosting
  • Ein professionelles Theme
  • Ein professionell gestaltetes Logo
  • Eine Backup Lösung
  • Ein SEO Plugin
  • Visitenkarten und anderes Promomaterial

13.2 Monatliche Ausgaben

Liste deine monatlichen Kosten auf. Kosten die jährlich anfallen, kannst du für mehr Transparenz auf die einzelnen Monate runter brechen.

13.3 Produktionskosten

Überschlage wie viel Zeit (und damit auch Geld) du brauchst, um einen Blog Post zu schreiben. Blog Post ist dabei nicht gleich Blog Post. Ein Interview kann deutlich länger dauern, als ein schneller Round-up Post.

Möglicherweise fallen auch die folgenden Kosten bei der Produktion eines Blog Posts an:

  • Grafikarbeiten
  • Lektorat
  • Hosting (zum Beispiel für Podcasts oder Videos)

13.4 Einnahmen

Verwende ein Buchhaltungsprogramm (am Anfang tut es auch eine Exceltabelle), um deine Einnahmen im Blick zu haben.


14. Analyse und Auswertung

Behalte deine Zahlen im Blick (ich verwende dafür Google Analytics) und werte sorgfältig aus, welche Blog Posts gut funktionieren, über welche Kanäle sich deine Blog Posts besonders gut bewerben lassen und wie deine Social Media Kanäle laufen.

Ich weiß das Thema Analyse schreckt viele ab. Aber wenn dein Blog im Zentrum deiner Marketing Aktivitäten steht, helfen dir deine Zahlen dabei, dein Marketing Maschinchen zu steuern und zu optimieren.


Wow! Toll das du es bis zum Ende geschafft hast. Ich weiß, das war jetzt eine ganze Menge Stoff. Aber wenn du durch deinen Blog als Expertin sichtbar werden willst und online deine Traumkunden erreichen möchtest, lohnt sich die Vorarbeit. Versprochen.

Gibt es noch Punkte, die ich in diesem Guide vergessen habe? Hast du vielleicht sogar selber schon mal einen Fahrplan für deinen Blog geschrieben? Ich bin wie immer seeehr gespannt auf dein Feedback.