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Bei Pinterest anmelden: so legst du in 5 Minuten dein Pinterest Profil an...yep, das geht wirklich so schnell! I www.annehaeusler.de

Starte mit deinem Unternehmen bei Pinterest durch. Mit dieser schritt-für-Schritt Anleitung kann dabei nichts schief gehen!

Herzlichen Glückwunsch, du willst dich bei Pinterest anmelden! Richtig eingesetzt wird Pinterest dir und deinem Blog einen gewaltigen Trafficboost verpassen. Und das nicht nur heute und morgen, sondern monate- und vielleicht sogar jahrelang. Klingt gut? Isses auch!

Aber lass uns mit ein paar Fakten zu Pinterest einsteigen:

Fakt: Pinterest Nutzer sind im Durchschnitt 43 Minuten am Stück aktiv auf der Plattform. Das ist deutlich länger als Facebook (23 Minuten), Twitter (24 Minuten) oder Instagram (24 Minuten).

Fakt: Die Halbwertszeit eines einzelnen Pins liegt bei 3,5 Monaten. Ein Facebookpost kommt dagegen gerade mal auf 90 Minuten Aufmerksamkeit, wenn überhaupt. Damit ist die Halbwertszeit eines Pins 1680 mal höher als die eines Facebook Beitrags.

Fakt: Pinterest boomt in Deutschland. Die Zahl der monatlichen Suchanfragen auf Pinterest hat sich 2017 fast verdoppelt. Täglich heften deutschsprachige Nutzer mehr als 3,2 Millionen Ideen und Inspirationen an ihre Pinnwände.

Die Blogger und Unternehmen die Pinterest nutzen um ihre Inhakte zu bewerben, sprechen häufig von einer verblüffenden Entwicklung der Trafficzahlen: innerhalb von Monaten wurde Pinterest bei vielen zur Trafficquelle #2. Bei einigen Bloggern hat Pinterest inzwischen sogar Google als wichtigsten Trafficturbo abgelöst.

Bei den Ergebnissen ist es erstaunlich, dass nicht JEDER Blogger und JEDES Unternehmen auf Pinterest dabei ist. Schließlich sind auch alle auf Facebook aktiv. Und dort musst du dafür zahlen, wenn du zuverlässig Besucher auf deine Seite haben möchtest. Pinterest ist dagegen kostenlos.

Der Grund für diese Zurückhaltung ist ein Blumenstrauß an Missverständnissen, die Blogger und kleine Unternehmen davon abhalten, ihrer Seite per Pinterest ein Sichtbarkeitslifting zu verpassen:

Die häufigsten Missverständnisse im Zusammenhang mit Pinterest

Missverständnis Nummer 1: Pinterest ist KEIN soziales Netzwerk!

Pinterest ist kein soziales Netzwerk sondern Suchmaschine mir nutzergenerierten Inhalten. Ja, es gibt einige soziale Features. So kannst du zum Beispiel einzelnen Nutzern oder Boards folgen. Aber insgesamt befinden sich Pinterest Nutzer nicht auf der Plattform um zu plaudern und sich mit anderen auszutauschen. Sie wollen träumen, sich inspirieren lassen, planen… und kaufen! 93 Prozent der Pinterest Nutzer planen auf bzw. mit Pinterest einen Kauf.

Missverständnis Nummer 2: Pinterest wird NICHT nur von Frauen genutzt

Ja es stimmt, Pinterest ist fest in weiblicher Hand. Aaaber die Jungs holen rasant auf. 40 % der Neuanmeldungen gehen auf das Konto von Männern.

Missverständnis Nummer 3: Pinterest ist NICHT nur was für Rezepte und Hochzeiten

Inzwischen ist praktisch jedes Thema auf Pinterest vertreten. Klar, DIY Tipps, Interior Design sowie alle Inhalte die sich mit Essen beschäftigen laufen besonders gut. Aber auch für andere Themen gibt es Platz. Pinterest ist maßgeblich am Erfolg meiner Seite beteiligt, weil es ein großes Interesse an Themen wie Online Marketing, Social Media Marketing und Business Tipps für Kleinunternehmer gibt.

Gib auf Pinterest einfach mal einige deiner Keywords ein und sieh genau hin, welche Inhalte dir angezeigt werden. So kannst du schnell feststellen, ob Pinterest auch für dich „the place to be“ ist.

Missverständnis Nummer 4: Du brauchst KEINE schicken Bilder, um auf Pinterest erfolgreich zu sein

Du musst kein Business mit Instagram Ästhetik haben, um Pinterst zu nutzen. Ich arbeite leider auch nicht in einem megalässigen Coworkingspace im skandinavischen Loftstil (wenn jemand so einen Platz in der Nähe von Tilburg kennt…ich hätte da Interesse).

Entweder verwende ich kostenlose Stockbilder aus dem Netz oder ich bewerbe meine Inhalte mit Pins die ohne Bilder auskommen. Checklisten, Infografiken und Übersichten laufen auf Pinterest super. Und mit diesen Formaten kannst du vom Finanzdienstleister bis zur Autowerkstatt alles bewerben.

Wenn du im Internet sichtbar werden willst, wenn du mehr Traffic auf deiner Seite haben willst, wenn du deine Informationen, Blogposts, Produkte und Dienstleistungen einem großen Publikum zeigen willst, ist Pinterest „the place to be“!

Also gib dir einen Ruck und melde dich an. Die Anmeldung bei Pinterest dauert tatsächlich nur 10 Minuten:

Schritt 1: Mit einem Business Account bei Pinterest anmelden:

Wenn du Pinterest bereits mit einem privaten Account verwendest, empfehle ich dir auf einen Business Account zu wechseln oder direkt ein neues Business Konto anzulegen. Nur mit einem Business Account kannst du besonderes Features verwenden wie:

  • Pinterest Analytics
  • Richs Pins
  • Promoted Pins (funktioniert in Deutschland noch nicht, wird aber kommen)

Setze einen neuen Business Account auf:

Melde dich mit eine

  1. Falls du schon ein privates Pinterest Profil hast, logge dich aus .
  2. Melde dich als Unternehmen an und fülle die Infos zu deinem Unternehmen und deiner Webseite aus
  3. Wähle fünf Interessensgebiete aus. Auf der Basis dieser Interessen folgst du von Anfang an einigen Pinnern, die Pinterest als „für dich interessant“ identifiziert hat. Keine Sorge, du kannst das später alles wieder rückgängig machen.
  4. Und fertig ist dein brandneuer Business Account

Stelle ein privates Pinterest Profil auf einen Pinterest Business Account um

Stelle deinen privaten Pinterest Account in einen Business Account um

  1. Logge dich in deinem aktuellen (privaten) Account ein
  2. Klicke auf „In Business Account umwandeln“
  3. Fülle die Informationen zu deinem Unternehmen und deiner Webseite aus
  4. Und fertig ist dein brandneuer Pinterest Business Account

Keine Sorge, Follower, Pins und Boards werden automatisch übernommen wenn du deinen privaten Account in einen Business Account umstellst. Es läuft alles weiter wie bisher…nur dass du jetzt deutlich mehr Funktionen nutzen kannst.

Schritt 2: Fülle dein Pinterest Profil aus

  1. Lade ein Bild von dir oder dein Logo als Profilbild hoch. Verwende wegen dem Wiedererkennungseffekt das gleiche Bild, das du auf deinem Blog und/oder auf anderen sozialen Netzwerken nutzt.
  2. Gib einen Nutzernamen ein. Dieser Name taucht später auch in deiner URL auf. Verwende entweder den Namen deines Unternehmens oder den gleichen Namen, unter dem du auch in anderen Netzwerken wie Facebook und Twitter zu finden bist.
  3. Fülle den Profiltext aus und vergiss nicht Keywords zu verwenden, nach denen deine Kunden suchen. Unter diesen Keywords willst du auch auf Pinterest gefunden werden. Mache deinen Profiltext lebendig und zeige deinen Besuchern für was du stehst und was sie von dir erwarten können.
  4. Gib deinen Standort an. Das ist besonders wichtig, wenn du mit deinem Blog oder Business (auch) lokal aufgestellt bist.
  5. Unter Kontoeinstellungen kannst du dein Pinterest-Profil mit Facebook, Twitter und Google+ verknüpfen. Wenn du das machst wirst du beim Pinnen automatisch gefragt, ob du den Pin auch über andere Netzwerke teilen möchtest. Außerdem erscheinen die klickbaren Links zu den Social Media Profilen in deinem Pinterest-Profil. Deine Follower können sich so auch ganz einfach mit dir auf den sozialen Netzwerken vebinden.
  6. Wenn du dein Profil mit Hotmail und Gmail verknüpfst, gleicht Pinterest die Kontakte ab. Das kann nützlich sein, wenn du schnell eine gewisse Anzahl an Followern aufbauen willst.,

Und…taddaa…das war es auch schon. In nicht mal 10 Minuten hast du dich bei Pinterest angemeldet und dein Profil eingerichtet. Herzlichen Glückwunsch!

Schritt 3: Verifiziere deine Webseite bei Pinterest

Verifiziere deine Webseite auf Pinterest

Damit du Pinterest Analytics verwenden kannst, muss Pinterest deine Webseite verifizieren. Am einfachsten geht das über die Meta Tag Methode.

Die Meta Tag Methode

  1. Gehe unter Kontoeinstellungen auf den Punkt „Webseite verifizieren“
  2. Gib die Adresse deiner Webseite ein und wähle die Option“Meta-Tag hinzufügen“ aus
  3. Kopiere den Meta-Tag und klicke auf „weiter“.
  4. Füge den Meta-Tag in den <head>-Bereich der index.html-Datei deiner Webseite ein. Füge es vor dem <body> -Bereich ein
  5. Klicke jetzt bei Pinterest auf „Aábschicken“. Pinterest wird den Tag nun prüfen und deine Seite verifizieren.

Die Yoast Methode

Ich liebe Yoast. Weil es meiner Meinung nach nicht nur das beste SEO Plugin ist, sondern weil Yoast einem manchmal noch ein paar andere Dinge abnimmt. Wie beispielsweise die eigene Seite bei Pinterest zu verifizieren.

  1. Gehe bei Pinterest unter Kontoeinstellungen auf den Punkt „Webseite verifizieren“
  2. Gib die Adresse deiner Webseite ein und wähle die Option“Meta-Tag hinzufügen“
  3. Kopiere den Meta-Tag und klicke auf weiter
  4. Gehe in deinem WordPress Dashboad auf das Yoast SEO Plugin
  5. Klicke auf „Social“ und gehe auf den Menüpunkt Pinterest
  6. Folge den Anweisungen und füge den Meta-Tag ein. Speichern nicht vergessen
  7. Gehe zurück auf Pinterest und gib deine Seite zur Prüfung frei.

Du kannst deine Seite auch verifizieren, indem du eine HTML Datei hochlädst. Wie das genau geht, erfährst du direkt bei Pinterest.

Schritt 4: Richte als nächstes Rich Pins ein

Was sind Rich Pins?

Rich Pins sind Superpins, die zusätzliche Informationen anzeigen. Aktuell gibt es Rich Pins für Rezepte, Artikel und Produkte. Ich habe eine ausführliche Anleitung geschrieben, wie du Rich Pins einrichtest.

Und jetzt darfst du dich endlich ins Pinterest Getümmel stürzen!

Die wichtigsten Pinterest Begriffe kurz erklärt

Wenn du bisher nichts mit Pinterest am Hut hattest, können die Begriffe auf der Plattform ein bisschen verwirrend sein. Deshalb lass mich kurz die wichtigsten Pinterest Begriffe erklären:

Was ist eine Pinnwand?

Ein Pinterest Pinwand ist eine virtuelle Pinwand, auf die du deine Fundstücke aus dem Netz oder von Pinterest heftest. Jede Pinwand hat normalerweise ein eigenes Thema. Ich habe zum Beispiel eine Pinwand Bloggen I Tipps und eine Pinwand Bloggen I Design.

Was sind geheime Pinwände?

Geheime Pinnwände funktionieren genauso wie andere Pinnwände auch. Nur das sie, wie der Name schon sagt, geheim sind. Nur du und Menschen die du explizit auf diese Pinwand eingeladen hat, , können die Inhalte sehen. Du kannst eine geheime Pinwand jederzeit auf öffentlich stellen. Dann können auch alle anderen die Inhalte sehen.

Was ist ein Gruppenboard?

Gruppenboards sehen auf den ersten Blick aus wie normale Pinwände. Allerdings können hier mehrere Pinner Inhalte zu einem Thema sammeln. Gruppenboards sind eine beliebte Strategie, um die eigenen Pins weiter zu verbreiten. Hier erfährst du, wie du Gruppenboards nutzt und sogar selber eines erstellst.

Was ist ein Pin?

Ein Pin ist ein Bild, dass du zu einer Pinwand hinzufügst. Pins verlinken immer auf eine externe Webseite und dort auf einen Artikel, ein Rezept, ein Produkt usw.

Was ist ein RePin?

Wenn du den Pin von jemand anderem auf deine Pinwand pinnst, repinnst du diesen Pin und teilst ihn so mit deinen Followern.

Wie funktionieren Kommentare auf Pinterest?

Kommentare funktionieren ähnlich wie bei Facebook & Co. Wenn du einen Pin besonders gut findest, wird sich der Besitzer bestimmt über einen Kommentar freuen.

Pin It Button

Der Pin It Button ist ein Widget oder Plugin, das du auf deinem Blog einrichten kannst. Wenn jemand Inhakte von deiner Seite oder deinem Blog teilen will, muss er nur auf den Pin It Button klicken, der in deinem Bild erscheint. Aktuell wird davon abgeraten den Button auf dem eigenen Blog einzubauen, da er nicht DSGVO konform ist.

Schritt 5: So legst du deine ersten Pinnwände an

Eine neue Pinnwand anzulegen ist supereinfach. Klicke einfach auf den Button „Pinnwand erstellen“, gib der Pinnwand einen Namen und schon bist du fertig.

So erstellst du auf Pinterest eine Pinwand

Um dein Pinterest-Profil für neue Follower schön appetitlich zu machen, solltest du mindestens zehn Pinnwände erstellen, besser mehr. Denke immer daran: die wenigsten Besucher die bei Pinterest auf dein Profil stoßen, kennen dich und deinen Blog. Die Pinnwände sind deshalb eine gute Möglichkeit, dich, deinen Blog und dein Thema mit all seinen Facetten vorzustellen.

Welche Pinwände soll ich anlegen?

Du nutzt Pinterest um deinen Blog und dein Business ins Rampenlicht zu rücken. Du möchtest, dass deine Inhalte im Netz sichtbar werden. Und genau das solltest du bei der Erstellung deiner Boards im Hinterkopf haben. Es ist ein typisches Missverständnis, dass alle Pinner Boards zu populären Themen wie „Zitate“ oder „Kaffee“ haben müssen.

Unterm Strich müssen deine Boards die Interessen deiner Zielgruppe und die Themen deiner Inhalte wiederspiegeln.

Kleines Beispiel: Meine Freundin Nele arbeitet als Online Lauf Coach für Frauen und bereitest Läuferinnen auf ihren ersten Halbmarathon bzw. Marathon vor. Sie unterstützt aber auch Frauen, die gerade erst anfangen zu laufen.

Sie würde beispielsweise die folgenden Boards anlegen:

Allgemeine Pinnwände:

Dies sind Pinnwände, die ihre Themen allgemein beleuchten:

  • Laufen – Marathon
  • Laufen – Halbmarathon
  • Laufen – Anfänger
  • Laufen Ernährung
  • Laufbekleidung

Spezifische Pinnwände:

Dies sind Pinnwände, die thematisch mehr in die Tiefe gehen

  • Laufen für Frauen
  • Laufschuhe
  • Workout & Fitness für Läufer
  • Yoga für Läufer
  • Gesunde Snacks für Läufer
  • Gesundes Frühstück für Läufer

Die meisten Boards haben direkt was mit ihrem Thema zu tun und haben das Wort Laufen oder eine Variation des Wortes im Titel. Sie positioniert sich so auf Pinterest als Expertin zu diesem Thema und stellt sicher das ihre Boards gefunden werden, wenn jemand auf Pinterest nach dem Thema Laufen sucht. Themen wie Kaffee oder lustige Memes sind für ihre Zielgruppe dagegen wenig relevant.

So optimierst du die Namen deiner Pinterest Boards:

Wenn du dir die Namen deiner Boards überlegst, solltest du immer das Thema SEO UND deine Leser im Hinterkopf haben. „Hygelliges“ ist ein süßer Name für ein Board mit skandinavischen Designideen. Aber bist du dir sicher, dass die Mehrheit deiner Leser danach suchen würde? Oder würden sie nicht viel eher nach „sakndinavischem Design“ suchen?

Achte auf diese drei Faktoren, wenn du deine Boards benennst:

  • Der Name sollte schön getextet sein und Lust auf mehr machen
  • Er sollte eines oder mehrere deiner Keywords enthalten
  • Er sollte einen engen Bezug zu deiner Nische oder deinen Inhalten haben

Bringe wirklich auf den Punkt, was die Leute auf deinem Board erwartet. Hier ist meiner Meinung nach wenig Platz für Sprachwitz. Wer den Witz nicht kapiert (ja, es gibt so Leute), der wird nicht auf dein Board klicken. Also sei fast schon penetrant eindeutig.

Kein Keywordstuffing

Bitte knall deinen Besuchern nicht eine Reihe von zusammenhanglosen Keywords vor den Latz. Das ist schlechter Stil und wird von Pinterest nicht gerne gesehen. Also baue deine Keywords so in die Namen deiner Boards ein, dass es für die Pinterest Nutzer und die Suchmaschinen ein Lesegenuß ist.

Verwende ausdrucksstarke Bilder als Coverbild für deine Boards

In der Vorschau der einzelnen Pinwände werden fünf Bilder angezeigt. Nutze ausdrucksstarke, qualitativ hochwertige Bilder, die dein Thema schön visualisieren. Stell dir die Bilder einfach wie eine kleine Werbeanzeige für dein Board vor. Manche Pinterst Nutzer legen dafür sogar extra Boardcover an.

Halte dich bei den Hashtags zurück

Hashtags sind eine neue alternative Suchmöglichkeit auf Pinterest und natürlich kannst du auch in der Beschreibung deiner Boards Hashtags verwenden. Wie bei den Keywords auch solltest du Hashtags sparsam einsetzen. Nutze sie wo es Sinn macht.

Nachdem du deine Boards angelegt hast, darfst deine Pinnwände endlich befüllen.

Schritt 6: Was soll ich pinnen?

Damit es bei dir nicht so leer aussieht und die kleinen Vorschaubilder deiner Pinwände gefüllt sind, solltest du im ersten Schritt mindestens fünf Pins auf jedes Board pinnen.

  • Lade die Bilder von deiner Webseite hoch und pinne sie auf deine Pinnwände
  • Pinne Bilder oder Grafiken, die dir bei deinen Streifzügen durchs Netz begegnen
  • Pinne die besten Bilder weiter, die du auf Pinterest findest. Die Auswahl ist (fast) unbegrenzt

So findest du relevante Pins für dein Thema

Pinterest ist eine Art Schubladensystem fürs Netz. Deshalb solltest du deine Pinwände sauer halten und wirklich nur thematisch passende Inhalte auf die einzelnen Boards pinnen. So findest du die besten Pins für dein Thema:

  1. Suche nach einem spezifischen Keyword oder Keyword Phrase auf Pinterest. Wenn du nach einem bestimmten Begriff suchst, werden dir passende Pins, Pinnwände und Pinner angezeigt.  Vergiss nicht zwischen den verschiedenen Ergebnissen hin und her zu wechseln, um die volle Auswahl zu sehen.
  2. Folge Pinnern mit ähnlichen Interessen, dann werden dir deren neueste Pins automatisch in deinem Feed angezeigt. Aus diesem Grund lohnt es sich auch Pinnern zu folgen, die dir folgen. Die Chancen sind groß, dass ihr ähnliche Interessen habt und das du die Pins deiner Followers ebenfalls interessant findest.
  3. Pinne alle Blogposts von deiner Seite. Blogposts mit einem starken saisonalen Bezug solltest du erstmal außen vorlassen und später in der passenden Jahreszeit hochladen.
  4. In meiner Facebook Gruppe Blog & Business gibt es einen wöchentlichen Pinterest Threat. Vielleicht ist da auch was für dich dabei.

Wie viele Pins soll ich pinnen?

Experten sagen, das 20 bis 30 Pins am Tag ideal sind. 10 Pins am Tag sind aber auch schon ein Anfang. Wenn du keine Zeit hast deine Pins von Hand zu pinnen, empfehle ich dir ein Pinterest Management Tool zu verwenden. Ich selber nutze Tailwind. Buffer und Hootsuite sind aber ebenfalls super Lösungen, die ich empfehlen kann.

Wie viel soll ich pinnen?

Ganz wichtig, pinne regelmäßig. Also lieber drei Pins am Tag, sieben Tage die Woche, als 100 Pins jeden Sonntag.

Wie viel eigene und wie viele fremde Pins soll ich pinnen?

Häufig sind sich neue Pinner nicht sicher, wie viel eigene und wie viele fremde Inhalte sie pinnen sollen. Die Faustformel lautet 20/80. Aber anders als auf Facebook & Co sollst du bei Pinterest 20 Prozent fremde Inhalte und gigantische 80 Prozent eigene Inhalte pinnen. Allerdings ist diese Formel nicht in Stein gemeißelt und muss je nach der Ausgangssituation deiner Seite angepasst werden.

Große Seiten wie Zalando & Co  können problemlos jede Stunde neues Material von ihrer Seite pinnen. Kleine Blogger müssen sich einen Teil ihrer die Reichweite mit fremden Pins erarbeiten.

Kann ich meine eigenen Inhalte mehrmals pinnen?

Ja, das kannst du nicht nur, das sollst du sogar! Lade die Pins von deiner Seite hoch (wichtig!) und verteile sie auf deinen thematisch passenden Pinnwänden. Achte aber darauf, dass du die Beschreibung deines Pins immer etwas abänderst, damit sie von Pinterest nicht als doppelter Content gewertet werden.

Puh, wir sind schon ganz schön weit gekommen. Bevor du dich zurück lehnen kannst kommt noch eine Aufgabe auf dich zu: suche dir ein paar Freunde.

Schritt 7: So gewinnst du Freunde und Follower auf Pinterest

Nachdem dein Profil eingerichtet, die ersten Boards angelegt und die ersten Pins gepinnt wurden, ist es Zeit Freunde, Bekannte und Geschäftskontakte zur Pinterest Party einzuladen. Wenn du regelmäßig tolle Inhalte pinnst, werden dir nach und nach immer mehr Leute folgen. Damit du am Anfang nicht ganz alleine dastehst, sind hier noch ein paar Ideen, wie du bei Pinterest auf dich aufmerksam machen kannst:

  • Schreibe einen Blogpost über Pinterest und fordere deine Leser mit einem Call-to-Action auf, dir zu folgen
  • Schicke eine Mail an deinen E-mail Verteiler und lass deine Abonnenten wissen, dass du jetzt auch bei Pinterest anzutreffen bist. Verrate ihnen, was du spannendes für sie bereithältst und gib ihnen einen guten Grund (immer die neusten Infos und besten Tutorials zum Thema [deine Nische] wieso sie dir folgen sollten
  • Baue den Link zu deinem Pinterest Profil in deine Email Signatur ein
  • Verlinke von deinem Blog auf dein Pinterest Profil

Und hier noch ein paar schnelle Pinterest Marketing Tipps, dann hast du erstmal das Rüstzeug, um mit deinen Inhalten auf Pinterest zu glänzen und jede Menge neue Besucher auf deine Seite zu lotsen:

Pinterest Marketing

  • Pinne nur hochwertige Bilder (das gilt für deine eigenen UND fremde Pins)
  • Teile nur hochwertige Inhalte
  • Kennen deine Zielgruppe
  • Folge anderen Pinnern mit ähnlichen Interessen, Vorlieben oder Jobs
  • Vergiss nicht ab und an einen Blick in die Pinterest Analytics Daten zu werfen. Es ist erstaunlich wie viele Infos du aus daraus gewinnen kann.

Thema Copyright & Pinterest 

Pinterest wurde geschaffen, um tolle Bilder und Inhalte lässig im Vorbeisurfen mitzunehmen und für später abzuspeichern. Wenn du im Netz unterwegs bist und einen tollen Basteltipp von deinem Lieblingsblog und die schicke Lederhose von der kleinen Online Boutique auf einem deiner Boards abspeicherst, hast du den Grundgedanken von Pinterest voll verstanden.

Allerdings solltest du in Deutschland immer das Thema Copyright im Hinterkopf behalten. Die meisten Blogger und Webseiten Besitzer freuen sich über den zusätzlichen Traffic, den du ihrer Seite mit einem Pin bescherst, aber eben nicht alle.

Als Faustregel gilt: orientiere dich an den Social Media Icons auf der Seite. Wenn der Seitenbetreiber dir eindeutig die Möglichkeit gibt, Bilder unkompliziert über Pinterest zu teilen, kannst du davon ausgehen, dass er nichts dagegen hat. Gibt es diese Möglichkeit nicht, lass lieber die Finger davon. Das kann sonst teuer werden.

Ich habe übrigens auch einen ausführlichen Blog-Post zum Thema Pinterest und Copyright geschrieben.

Wow, ich weiß es ist viel! Aber die vielen neuen Besucher auf deiner Seite sind fast so zufriedenstellend wie ein riesiger Cocktail nach einer langen Laufrunde. Versprochen!

So legst du ein Pinterest Prodil für deinen Blog oder dein Business an. Die Schritt-für-Schritt Anleitung für Pinterest Newbies

Ich habe mich bemüht so viele Anfänger Fragen wie möglich in diesem Blogpost zu beantworten. Wenn ein Thema für dich unklar ist oder ich etwas vergessen habe, lass es mich bitte wissen.

Und jetzt: HAPPY PINNING!!!