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12 Hacks für attraktivere Blogposts - und mehr Traffic. Denn das Auge isst auch im Netz mit

Das Auge ißt mit, und da ist dein Blog keine Ausnahme. Macht dein Blogpost auf den ersten Klick Appetit auf mehr? Lädt deine Seite deiner Leser zum Bleiben ein?

In diesem Blogpost zeige ich dir 12 Hacks die dafür sorgen das deine Inhalte auf den ersten Blick überzeugen und dein Blog Traffic steigt.

Warum das Format deiner Blogposts wichtig ist!

Stell dir vor beim ersten Date kommt deine Verabredung kräftig müffelnd, mit Fahne und Rotweinflecken auf dem Shirt zum Treffpunkt.

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Würdet ihr euch wieder treffen? Wohl kaum. Würdest du aus Höflichkeit 15 Minuten bleiben? No way!

Leider wirst du so nie erfahren, dass dein Date  eigentlich…

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…ein angesehener Spezialist für Neurochirurgie ist und in seiner Freizeit Katzenbabys rettet. Ach so…und in den Ferien Strickkurse für blinde Senioren in Guatemala gibt. Oder so ähnlich 😉

Im Netz ist es wie im richtigen Leben: wenn du in den ersten Sekunden einer Begegnung nicht punktest, hast du keine Chance mehr mit deinem Wissen zu überzeugen.

Deine Leser machen auf dem Absatz kehrt, wenn sie auf deine Seite auf eine lieblos erstellt, unübersichtliche Textwüste treffen. Und klicken einfach auf den nächsten Treffer in den Suchergebnissen. #diehartewahrheit

Du hast dadurch nicht nur einen potentiellen neuen Leser (und damit E-Mail Abonnenten und zukünftigen Kunden) verloren. Sondern du sendest auch ein ganz ganz schlechtes Signal an Google: Diese Inhalte enttäuschen, hier gibt es leider keine Antwort auf die gestellte Frage.

Deine Seite bekommt SEO-Karma abgezogen und rankt langhfristig schlechter in den Suchergebnissen. Und das wirkt sich mit der Zeit negativ auf deinen Blog Traffic aus.

5 Gründe, wieso die Besucher deiner Seite die Flucht ergreifen

  1. Dein Text scheint auf den ersten Blicknicht die Frage deines Lesers zu beantworten
  2. Deine Besucher müssen mit der Nasenspitze das Handy berühren, um den Blog Artikel  zu entziffern
  3. Dein Blog hat das gleiche 0815 Design wie die Seite der lokalen Sparkasse. ODER das Design deiner Seite ist so wild, dass selbst Madonna Kopfschmerzen bekommen würde
  4. Es wird nicht klar, was deine Leser auf deiner Seite machen sollen
  5. Deine Leser müssen minutenlang auf einen schwarzen Schirm starren, bis deine Seite aus den Tiefen des Netz lädt
Du willst mehr Blog Traffic auf deiner Seite? Dann mache es deinen Besuchern schön #Bloggen #Contentmarketing #Leads

Das alles sind gute Gründe für die Besucher deiner Seite, auf dem Absatz kehrt zu machen.

Und dir entgeht dadurch die einmalige Chance, deine Message an den Mann oder die Frau zu bringen. Denn dafür sind deine Besucher ja ursprünglich auf deine Seite gekommen.

Aber mit einigen kleinen Schönheits-Eingriffen lässt sich das Problem leicht in den Griff bekommen. Und du überzeugst nicht nur auf den ersten Blick, sondern kannst im nächsten Schritt mit deinen hervorragenden, tiefgehenden UND unterhaltsamen Blogartikeln überzeugen.

Und damit das Fundament für eine innigen Beziehung zwischen dir und deinen Wunschkunden legen.

Im Netz lesen wir nicht, wir scannen!

Du kennst das sicher auch: im Netz lesen wir komplett anders. Ein Buch lese ich Wort für Wort. Texte im Netz scanne ich erstmal schnell um zu sehen, ob sie auch die Antworten enthalte nach denen ich suche.

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Das ist wie beim Daten (um das Beispiel nochmal aufzugreifen): wenn der erste Eindruck gut ist, bleibst du gerne da.  Wenn dein Date auf den ersten Blick irgendwie merkwürdig ist, bist du schnell wieder weg.

Im Netz gibt es ein Überangebot an Informationen. Du gibst bei Google & Co eine Frage ein und bekommst tausende von möglichen Antworten angezeigt.

Wenn ein Artikel auf den ersten Blick nicht überzeugt, rufst du eben den nächsten auf.

Gewinnen mit deinen Blogposts die Online-Dating-Challenge und steigere deinen Blog Traffic

Schreibe mit Persönlichkeit

Das beste was dir passieren kann: jemand klickt auf deine Seite, überfliegt deinen Text, erkennt sofort das er von dir ist uuuuund bleibt!

Weil der Besucher deinen Stil erkennt und weiß, dass deine Inhalte IMMER überzeugen, alle Fragen beantworten, leicht und flott geschrieben sind.

Wie du das schaffst? Indem du einen eigenen, unverwechselbaren Schreibstil kreierst.

Schritt-für-Schritt zu deinem individuellen Schreibstil

  • Definiere deine Markenwerte: Für welche drei übergeordneten Begriffe steht deine Marke?
  • Wie kannst du deine Markenwerte in deinen Schreibstil übertragen: Überlege, wie du deine Markenwerte in deinen Texten erlebbar machen kannst. Sind deine Markenwerte “frisch, jugendlich und humorvoll”? Dann sollten deine Leser das beim Lesen deiner Texte spüren. Wie kannst du deine Texte frisch machen? Überlege dir, wie deine Texte “modern” wirken. Vielleicht durch einen informellen Ton? Vielleicht durch kurze, knackige Sätze?
  • Auf welche stilistischen Mittel willst du in deinen Texten bewusst verzichten? Überlege dir, wie deine Texte NICHT sein sollen. Wenn sich deine Blogposts frisch und jugendlich lesen sollen, solltest du beispielsweise bewusst auf komplizierte Schachtelsätze und Fremdwörter verzichten.

Vernachlässige dieses Thema nicht. Ein individueller Schreibstil hat einen ähnlichen Einfluß auf deine Marke wie die Wahl deiner Corporate Farben oder dein Logo.

Kurze Sätze lesen sich besser

In der Kürze liegt die Würze…das gilt besonders für die Satzlänge im Netz.  Als Orientierungswert gelten 9 bis 13 Wörter pro Satz. Vertraue deinem Bauchgefühl. Kommt dir ein Satz zu lange vor? Dann ist er es mit ziemlicher Sicherheit auch.

Ein Gedanke pro Absatz

Versuche deine Absätze so kurz wie möglich zu halten. Als Faustformel gilt: ein Gedanke pro Absatz.

Ein Vorteil von kurzen Absätzen: sie sorgen für mehr Weißraum in und um deine Blogposts.

Nerdalert: Weißraum ist die Bezeichnung für die weiße Fläche in und um deine Blogposts.

Je weniger Weißraum du auf deiner Seite hast, umso gedrängter und enger wirken deine Blogposts. Dadurch sind sie für deine Leser deutlich schwerer zu lesen.

Setze Wegweiser und erstelle ein Inhaltsverzeichnis

Mache es deinen Scanner Lesern so einfach wie möglich und stelle für sie direkt am Anfang deines Textes einen großen, fetten Wegweiser auf. Binde nach dem ersten Absatz ein Inhaltsverzeichnis ein.

Das macht vor allem bei längeren Blogposts Sinn, die sich nicht eben mal in 2 Sekunden überfliegen lassen.

Deine Besucher sehen so auf den ersten Blick, um was es in dem Blogpost geht und ob er die wichtigsten Punkte abdeckt.

Extra Traffic-Punkte gibt es, wenn das Inhaltsverzeichnis verlinkt ist und deine Besucher direkt zur relevanten Stelle im Text springen können.

Natürlich gibt es auch hierfür ein WordPress Plugin (gibt es für irgendetwas kein Plugin???). Mit Ultimate Blocks erstellst du ruckzuck ein klickbares Inhaltsverzeichnis.

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Love it!

Das Plugin arbeitet mit einem Shortcode. Den fügst du einfach dort wo Inhaltsverzeichnis stehen soll und tadda…das Plugin stellt aus den Zwischenüberschriften automatisch ein Inhaltsverzeichnis zusammen.

Scroll man an den Anfang dieses Blogposts. Dort siehst du, wie so ein Inhaltsverzeichnis aussieht.

Gliedere deinen Text mit Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften sind DIE Scanner-Hilfe für alles Besucher, die es eilig haben.

Deine Besucher bekommen durch die Zwischenüberschriften einen schnellen Überblick,um was es in deinem Blogpost geht. Sie strukturieren deinen Text UND sorgen nebenbei für Weißfläche.

Schlau formulierte Zwischenüberschriften haben noch einen weiteren Vorteil (hach, ich liebe diese win-win-Hacks): sie helfen Google & Co deine Seite zu verstehen.

Die Suchmaschinen organisieren Überschriften und dazu zählen auch die Zwischenüberschriften) nach dem folgenden Prinzip:

  • H1
  • H2
  • H3
  • H4
  • H5

Der Titel deines Blogs ist dabei automatisch die H1l und sollte immer nur einmal vergeben werden. Also laß im Text die Finger von der H1.

Zwischenüberschriften geben deinem Blogpost eine hierarchische Struktur. Die erste Überschrift dieses Artikels ist beispielsweise eine H2. Die Unterüberschriften in dieser Aufzählung sind alle H3 Überschriften.

Suchmaschinen gewichten Zwischenüberschriften höher als deinen Text. Deshalb sollte dein Keyword aus strategischen Gründen ein oder zweimal in den Zwischenüberschriften vorkommen.

Nutze Aufzählungen und Listen

Aufzählungen (bei mir heißen die einfach immer Bullet Points) sind super, um lange, informationsschwere Absätze zu strukturieren und deinen Text aufzulockern.

Außerdem unterstützen sie ebenfalls das Scanner-Verhalten im Netz und helfen deinen Lesern dabei, deine Inhalte schnell zu erfassen.

Die Bullet Points wirken hier viel übersichtlicher und geben dem Leser eine Schritt-für-Schritt Anleitung.

Mache die wichtigsten Punkte FETT

Ja, ich sage es jetzt zum X-ten Mal: die meisten Leser überfliegen deinen Text erstmal, bevor sie an der relevantesten Stelle einsteigen.

Hebe die relevanteste Stellen hervor, damit deine Leser nicht lange herumsuchen müssen.

In jedem Absatz gibt es normalerweise einen Kernsatz. Das ist der Satz, der die Idee transportiert. Alle anderen Sätze (wie dieser Satz) davor und danach sind Füllsätze, die den Kernsatz entweder vertiefen oder zum nächsten Punkt überleiten.

Mache diesen Hauptsatz fett. Beim Überfliegen deines Blogposts bleiben deine Leser automatisch an den hervorgehobenen Sätzen hängen und finden so den Einstieg in deinen Text.

Wenn du es richtig machst bekommen deine Leser die wichtigsten Informationen, wenn sie nur die gefetteten Sätze lesen. Probiere es mal aus.

Verwende Bilder, um deinen Text zu strukturieren

Deine Leser sollen so schnell wie möglich verstehen, um was es in deinem Blogbeitrag geht. Da viele Besucher ein bisschen faul sind (ja, ich bin keine Ausnahme) sind Bilder eine super Möglichkeit, deinen Text zu unterstützen, das Thema zu unterstreichen UND den Text zu strukturieren.

Achte dabei auch die folgenden Punkte:

  • Benenne deine Bilder um und verwende ein Keyword im Namen

Beispiel: dies-ist-ein-toller-name.png vs. IMG12546

  • Mache deine Bilder so klein wie möglich: Mit dem Tools Tinypng kannst du deine Bilder komprimieren, ohne das die Qualität darunter leidet. Ja, das ist nochmal ein Extra-Arbeitsschritt. Aber er ist extrem gut für die Ladezeit deiner Seite (weder Google noch deine Leser stehen auf Seiten, die minutenlang laden…).

Wähle deine Schriftarten und deine Farbpalette mit Bedacht

Vermutlich bist du kein Designer. Trotzdem gibt es einige Designelemente, auf die du bei der Gestaltung deiner Seite achten mußt. Ganz wichtig sind dabei:

  • Deine Farben
  • Deine Schriftart(en)

Farben haben einen großen Einfluß darauf, wie deine Besucher deine Marke und deine Webseite wahrnehmen.

Quelle: Thinkin Colours

Manche Schriftarten sind wie Champagner und Erdbeeren zusammen, andere erinnern eher an Senfgurken mit Schokoüberzug

Quelle: Inkbot Design

Außerdem solltest du auf deine Schriftgröße achten. Wenn ich eine Lupe suchen muß um deinen Text zu entziffern, bin ich schnell wieder weg. Heute gilt Schriftgröße 16px (ich tendiere sogar zu 18px) als Standard im Netz.

Formuliere einen klaren Call-to-Action

Ein Call-to-Action sagt deinen Lesern ganz genau, was sie als nächstes tun sollen.

Lass deine Leser nicht im Regen stehen sondern hilft ihnen auf die Sprünge:

  • Sollen sie deinen Blogpost kommentieren?
  • Sollen sie deinen Newsletter abonnieren?
  • Sollen sie dich über das Kontaktformular anschreiben?

Wenn dir kein Call-to-Action einfällt, gehe nochmal zurück und überleg dir, was du mit diesem Blogpost eigentlich erreichen willst.

Überprüfe deinen Text auf Rechtschreibfehler

Rechtschreibfehler und Tipis (Agentur Sprech für Tippfehler) sind wie gefakte Michael Kors Taschen – sie nehmen dir die Klasse.

Ich bin leider selber nicht die Rechtschreib-Sicherste (ja, dass passiert tatsächlich auch Menschen die gerne und viel schreiben), sehe Fehler aber IMMER bei anderen.

Deshalb kommen hier meine besten Tipps für fehlerlose Texte:

  1. Lasse deinen Text einen (noch besser mehrere Tage) liegen und ließ ihn dann final Korrektur. Viele Menschen sind direkt nach dem Schreiben erstmal textblind und lesen über Fehler hinweg.
  2. Rechtschreibprüfung24 ist mein (kostenloses) Lieblings Tool, um meinen Text auf Schwächen prüfen zu lassen.
  3. Suche dir jemanden (privat oder bezahlt), der deine Texte Korrektur liest. Sicher ist sicher.

Mache den Blindtest

Und last but not least, mache den Blindtest. Lass deinen Text am Bildschirm von jemandem lesen, der keine Ahnung von der Materie hat. Und dann teste wie lange diese Person braucht, bis sie das erstmal hochguckt.

Alternativ versetze dich selber mal in die Position deiner Leser: wie wirkt Blogpost auf den ersten Blick? Wie viel nimmst du in 15 Sekunden mit? Bekommst du direkt am Anfang einen guten Grund, weiter zu lesen?

All diese Tipps helfen dir deine Texte schöner zu machen, deine Leser länger auf deiner Seite zu halten und dir so mehr Blog Traffic zu bescheren. Damit aus neuen Lesern begeisterte Stammleser und langfristig happy Kunden werden.

Frage: Wie überzeugt dich eine Seite im Netz auf den ersten Blick und bei welchen Format-Sünden bist du direkt wieder weg? Lass mir deine Meinung in den Kommentaren da (DAS war übrigens der Call-to-Action für diesen Blog-Post).