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Endlich regelmäßig bloggen - halten dich diese 5 Gründe davon ab?

Gluck, gluck, gluck….wenn du mindestens acht Gläser Wasser am Tag trinkst, hast du nachweislich mehr Energie, eine bessere Haut und auf der Waage macht es sich auch bemerkbar.

Weisst du bestimmt, oder? Eigentlich wissen es die meisten Menschen und trotzdem trinken mehr als die Hälfte der Deutschen zu wenig Wasser

Beim Bloggen ist es nicht anders. Content Marketing ist nachweislich eine der erfolgreichsten und nachhaltigens Möglichkeiten, um deine Wunschkunden auf dich aufmerksam zu machen, ihr Vertrauen zu gewinnen und sie von Interessenten in zahlende Kunden zu verwandeln.

Die Karrieren von Online Business Legenden wie Amy Porterfield, Marie Forleo und Pat Flynn nahmen erst richtig an Fahrt auf, als sie anfingen REGELMÄSSIG interessante, hilfreiche und unterhaltsame Inhalte auf ihrer Seite zu veröffentlichen. 

Tja, wieso bloggen (oder podcasten oder youtuben) dann nicht viel mehr kleine Unternehmen?

In diesem Blogpost beleuchte ich die Gründe, die kleine Unternehmen davon abhalten im Netz regelmäßig mit ihrem Wissen zu glänzen, ihre Kunden auf sich aufmerksam zu machen und eine Community von Markenfans rund um ihre Marke aufzubauen. 

Und natürlich zeige ich wie es gelingt, diese Hindernisse elegant aus dem Weg zu räumen. 

1. Du hast kein klares Ziel

Ich bin Läuferin. Wenn ich regelmäßig laufe fühle bin ich entspannter, schlafe gut und die Hosen sitzen besser. 

Ich weiß das.

Und trotzdem muß ich mich immer wieder überwinden, tatsächlich die Laufschuhe zu schnüren. 

Deutlich besser läuft es, wenn ich ein Ziel habe. 

Wenn ich auf einen konkreten Lauf oder eine bestimmte Zeit hin trainiere. 

Dann erstelle ich einen Trainingsplan der auf dieses Ziel ausgerichtet ist und „arbeite“ die Trainingseinheiten ab, um mein Ziel zu erreichen. Und auf einmal fällt es mir deutlich leichter, bei Wind und Wetter rennen zu gehen.

Mit dem Bloggen ist es ganz ähnlich. 

Regelmäßig neue, hilfreiche Inhalte mit einem kreativen Twist zu schreiben kann ganz schön ermüdend sein, wenn du nicht genau weißt wofür du das eigentlich machst.

Was ist dein Ziel? Was willst du mit deinem Blog erreichen?

So setzt du Ziele für deinen Blog

Überlege dir ein (oder mehrere) messbare Ziele für deinen Blog und richte deine Content Strategie strategisch an diesen Zielen aus. 

Was willst du mit deinem Blog und deinen Social Media Kanälen erreichen?

  • Willst du mehr Besucher auf deiner Seite?
  • Willst du mehr Sichtbarkeit im Netz ?
  • Möchtest du deine E-Mail Liste aufbauen?
  • Möchtest du neue  Kunden gewinnen?
  • Willst du dich als Expertin in deiner Nische positionieren?
  • Möchtest du ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen?

Wenn dieses Thema für dich komplett neu ist, empfehle ich dir den Blogpost von Marc Ostermann. Der hat verschiedene Content Marketing Ziele mit Kennzahlen hinterlegt, an denen du dich orientieren kannst.

Wenn du weißt wieso du eigentlich Content erstellst und erste Erfolge siehst, wird es dir deutlich leichter fallen regelmäßig zu bloggen.

2. Du hast keinen Redaktionsplan

Wenn du dir online eine Fanbase aus Interessenten und kaufbereiten Wunschkunden aufbauen willst, musst du regelmäßig hilfreiche, relevante und gerne auch unterhaltsame Inhalte veröffentlichen.

Regelmäßig ist klar, oder?

Nur wenn du deine Content Strategie wie ein Schweizer Uhrwerk verfolgst wirst du von deiner Zielgruppe als verlässliche und zuverlässige Informationsquelle und wahrgenommen und zur Lieblingsexpertin gekrönt.

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Das ist alles total logisch – und leider auch ganz schön überwältigend. Deshalb ist dies ein Punkt, an dem Unternehmen gerne ins Straucheln kommen.

Mit der richtigen Motivation, viel Willen und der einen oder anderen Nachtsession schaffst du es locker ein oder zwei Monate lang wöchentlich einen Blogpost zu veröffentlichen. 

Und dann wird es im Geschäft stressig. Oder das Leben kommt dazwischen. Und das nächste Shiny Marketing Objekt lockt am Horizont. Und dein Blog schläft ganz leise ein.

So erstellst du einen Redaktionsplan für dein Unternehmen

Damit du auch in stressigen Zeiten regelmäßig neue Blogposts veröffentlichst und auf deinen Social Media Kanälen präsent bist, erstelle einen Redaktionsplan für dein Unternehmen. 

In diesem Plan hältst du fest wann du welche Inhalte veröffentlichst – abgestimmt auf deine Unternehmensziele. Das hat folgende Vorteile: 

  • So hast du die Möglichkeit, deine Kunden auf deinem Blog frühzeitig auf bestimmte Ereignisse wie Produkt Launches oder neue Angebote einzustimmen
  • Du kannst Aktions- und Feiertage wie beispielsweise den Weltkindertag oder den Valentinstag, bewusst in deiner Marketing Strategie berücksichtigen.
  • Ein Plan hilft dir dabei eine Strategie zu entwickeln wie du deine Blogposts strategisch bewirbst und recycelst. Dadurch musst du dir nicht Woche für Woche neue neue Social Media Posts aus den Fingern saugen.
  • Und du kannst Zeiten für die Erstellung deiner Blogposts und den entsprechenden Social Media Posts einplanen.

Ich plane am liebsten auf Papier. Deshalb nutze ich meinen Blog Planer, um den Redaktionsplan für mein Unternehmen zu erstellen. 

Wenn du lieber komplett online arbeitest, kann ich dir Trello oder Asana für die Blogplanung empfehlen.

Mit einem Redaktionsplan bewahrst du auch in hektischen Zeiten einen kühlen Kopf und bist online präsent.

3. Du hast keine Routine, um Blogposts zu erstellen

Quizfrage: was haben die folgenden Aufgaben gemeinsam:

  • Zähne putzen
  • Haare kämmen
  • Kindern die Nase putzen

Richtig… es sind alles Routineaufgaben. Du erledigst diese Dinge, ohne groß darüber nachzudenken. 

Und genau dass ist häufig das Problem wenn es darum geht Blogposts zu schreiben.

Wenn du keine Routine hast fühlt sich jeder Blogpost wie ein kleiner Mount Everest an. 

Ganz ehrlich: Wenn ich mir vor dem Zähneputzen jedes Mal die einzelnen Schritte neu überlegen müsste, sähe mein Lächeln vermutlich auch etwas anders aus.

So schaffst du dir eine Content Routine:

Mache eine Liste mit allen Aufgaben, die in die Erstellung eines neuen Blogposts einfließen. 

Und dann überlege dir:

  • Welche Aufgaben müssen erledigt werden und welche Aufgaben sind “nice to have”
  • Welche Aufgaben lassen sich sinnvoll zusammenfassen
  • Welche Aufgaben lassen sich auslagern 
  • Wie sieht der Zeitplan aus? Wann sollten welche Arbeitsschritte erledigt sein

Auf der Basis dieser Überlegungen erstellst du einen Ablaufplan. Und dann überträgst du die einzelnen Aufgaben als feste Termine in deinen Kalender. 

Der letzte Punkt (Zeiten in den Kalender übertragen) ist besonders wichtig!

Der beste Plan bringt nichts, wenn du nicht in die Umsetzung kommst. 

4. Du versteckst deine Persönlichkeit

Wie würden deine Freunde dich beschreiben?

  • Sprudelig, quirlig und extrovertiert
  • Sensibel, herzlich und still
  • Kreativ, fantasievoll und fröhlich

Versuche mal deine Persönlichkeit mit drei oder vier Begriffen zu definieren. Und dann sieh dir deine Blogposts an. Spiegeln deine Texte deine Persönlichkeit wieder?

Oder lesen sich deine Blogposts eher wie Abituraufsätze? Prima Aufbau, grammatikalisch korrekt, sehr seriös und ein bisschen langweilig.

Beim Bloggen gibt es keine Noten für die Form. Was zählt sind die Inhalte und deine Persönlichkeit!

Die Besucher deine Seite klicken bei Google (oder Facebook oder Instagram) auf deinen Blogpost, weil sie mehr zu dem Thema wissen möchten. Aber sie kommen wegen deiner Persönlichkeit wieder. 

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Ja, du sollst Fachtexte schreiben. Aber du darfst sie so schreiben, wie dir der Schnabel gewachsen ist. So lernen deine Leser dich wirklich kennen. Und so macht auch das Schreiben viel mehr Spaß.

So findest du deine Stimme

Hier sind einige Tipps die dir dabei helfen, deine Schreib -Stimme zu finden und (noch) besser zu schreiben: 

  • Ließ alles, was dir in die Finger kommt. Die Tageszeitung, Romane, Illustrierte. Aber auch gerne mal Werbeblättchen und Kataloge. Lass dich von den Formulierungen und Ideen anderer inspirieren. 
  • Überlege dir, was deine Marke ausmacht. Für was stehst du? Und wie lassen sich deine Markenwerte in deine Schreib-Stimme übersetzen? 
  • Schreibe so einfach wie möglich. Vermeide komplizierte Satzkonstruktionen und mache einen Bogen um Fachbegriffe. 
  • Erzähle Geschichten. Verwende Metaphern und kleine Geschichten, um deinen Texten eine persönliche Note zu geben. Dein persönlicher Bezug zu dem Thema, deine Einschätzung und deine Meinung machen aus einem 0815-Blogpost einen Artikel, der deine Wunschkunden zum wiederkommen animiert.
  • Bringe es auf den Punkt. Die Botschaft deines Blogposts solltest du in einem Satz zusammen fassen können. 

Und der wichtigste Punkt überhaupt: schreiben, schreiben, schreiben!

Je mehr du schreibst, umso besser wirst du. Und mit der Zeit (und dem ersten positiven Feedback) wirst du immer sicherer werden.

*Aus gegebenem Anlass: bitte veröffentliche deine Blogposts und schreibe nicht für die Schublade! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und es ist absolut ok, wenn deine Blogposts am Anfang noch nicht erste Klasse sind. Wenn ich mir heute einige meiner ersten Blogposts ansehe, bekomme ich rote Bäckchen vor Scham. Und in fünf Jahren würde ich diesen Blogpost sicher auch anders schreiben. Aber deine Inhalte bringen NIEMANDEM etwas, wenn sie in deinem Laptop im Datennirvana verschwinden.

5. Du weißt nicht genau für wen du schreibst:

Beim Bloggen geht es nicht um dich und deine Produkt, sondern um deine Kunden und ihre Probleme. 

Bitte lies dir den letzten Satz gleich nochmal durch! 

Meiner Meinung nach ist das einer der größten Abhänger, den Selbständige und kleine Unternehmen beim Content Marketing haben. 

Deine Wunschkunden werden nur dann auf dich aufmerksam, wenn du über die Themen schreibst die SIE beschäftigen. 

Du baust über deinen Blog nur dann eine Verbindung zu deiner Zielgruppe auf wenn sie bei dir Lösungen für ihre Probleme und Antworten auf ihre Fragen finden. 

Viel zu häufig haben Coaches, kleine Unternehmen und Selbständige so eine ungefähre Idee, wenn sie erreichen wollen. 

Aber sie wissen es nicht genau! 

Und dann wird der Schreibprozess zur Qual.

Lerne deine Kunden kennen

  • Befrage deine Leser und Follower regelmäßig: Was möchten sie von dir lesen? Welche Probleme haben sie,die du für sie lösen kannst?
  • Sieh dir deine Social Media Statistiken an: wie alt sind deine Follower, wo wohnen sie und welchen Seiten folgen sie?
  • Werde Mitglied in den Facebook Gruppen, ín denen deine Zielgruppe unterwegs ist: über welche Themen tauschen sich deine Wunschkunden aus? Welche Fragen stellen sie?

Und dann erstelle aus allen Informationen ein Profil deiner idealen Leserin bzw. deiner Wunschkundin.

In meinem Blog Planer findest du einen ausführlichen Fragebogen und eine Schreibaufgabe die dich dabei unterstützt, ein detailiertes Profil deiner Wunschkundin zu erstellen.

Wenn ich meine Blogposts für eine bestimmte Person schreibe, fühlt sich der Schreibprozess viel mehr wie ein Gespräch und weniger wie eine Marketing-Aufgabe an. Und dann macht es auf einmal wieder richtig Spaß regelmäßig zu bloggen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogpost einige Impulse geben wie es dir gelingt REGELMÄSSIG zu bloggen und im Netz sichtbar zu sein. 

War ein Thema dabei, das dir besonders Probleme bereitet? Lass mich in den Kommentaren wissen was dich davon abhält, regelmäßig zu bloggen und online präsent zu sein.