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Überarbeitet am 29.05.2020

Mein Tag ist einfach immer zu kurz. #storyofmylife

Kinder, Job, hier ein Termin, da eine Videokonferenz… Als berufstätige Mutter von vier Kids habe ich viele wunderschöne Momente in meinem Leben. Und ganz wenig Zeit.  

Inzwischen bin ich Expertin in Sachen mobiles Arbeiten. Und wenn ich mobil sage, meine ich richtig mobil. Nur ich und mein Handy. Nix gepflegter Schreibtisch in einem sexy Co-Working-Space. 

Ich meine eher die “20 Minuten während ich beim Schwimmkurs warte” und die “Mist, Elterngespräch verschiebt sich um 10 Minuten” Zeit-Slots, die sich in einem vollgepackten Tag so auftun.

Dank verschiedener Apps kann ich diese Zeiten nutzen, um Blogposts weiter zu bearbeiten oder kleinere Projekte rund um mein Business voranzubringen. 

In diesem Blogpost stelle ich dir die besten Apps für Blogger und Content Creators vor, die mobiles Arbeiten auch auf dem kleinsten Screen möglich machen und es dir erleichtern ein Business “on the go” zu führen.

Evernote – die ideale App, um Ideen zu sammeln

Evernote begleitet mich schon seit Jahren als Ideen-Zentrale.

Die App ist meine Ideen-Zentrale. Es gibt einen Order mit Blogpost-Ideen, eine Sammelbox für schöne Worte und Formulierungen, Inspirationen für Instagram Posts und noch viele weitere Ideen-Sammlungen.

Außerdem erstelle in Evernote häufig abends im Bett meine To-do-Liste für den folgenden Tag. Die App hat nämlich eine nette kleine Abhak-Funktion. Und jedes gesetzte Häkchen löst bei mir einen kleinen Schwung an Glücksgefühlen aus.

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Kennt das noch jemand?


Praktisch: die App synchronisiert sich über verschiedene Geräte. Dadurch kann ich meine To-do-Liste am nächsten Tag ganz einfach am Laptop aufrufen und bearbeiten.

Google Docs – die beste App um Blogartikel zu schreiben

Google Docs hat für Blogger den gleichen Stellenwert wie Blätterteig aus der Packung für Quiche-Liebhaber. Beides vereinfacht das Leben enorm.

Ich bin mir nicht sicher, ob es dort draußen überhaupt einen Blogger oder Content Creator gibt der NICHT mit Google Docs arbeitet.

Falls ja, bitte melden 📞. Ich will wissen, welches Tool du benutzt.

Google Docs ist einfach super benutzerfreundlich, auch auf dem Handy. Einer der größten Vorteile für mich: WordPress übernimmt die Formatierungen aus Google Doc. Halleluja!

Das heißt, ich kann meine Überschriften bereits beim Schreiben definieren, bekomme in meinem Doc meine Textstruktur an der Seite angezeigt und WordPress Rand übernimmt nachher die Formatierungen.

Love it!

Trello – meine Lieblingsapp, um Projekte zu managen

Trello ist im Moment das Projektmanagement Tool meiner Wahl.

Ich muss ehrlich sagen, ich bin in den letzten Jahren mehrmals zwischen Asana und Trello hin und hergesprungen. Im Moment hat Trello wieder die Nase vorne, weil ich die grafische Darstellung von Aufgaben einfach gerne mag. Und, weil es schön übersichtlich ist.

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Trello ist ein ganz einfaches Kanban und Projekt-Management Tool, das ich für viele verschiedene Aufgaben verwende. Ich plane damit neue Produkte, Renovierungsarbeiten an meiner Webseite und viele andere Dinge. Das Tool ist auf jeden Fall einen Blick wert.

Canva – die App für schöne Bilder und schicke Grafiken

Ich kann dir gar nicht sagen wie BEGEISTERT ich über die mobile Version von Canva bin. Falls du Canva noch nicht kennst, wird es allerhöchste Zeit. Canva ist ein sagenhaft einfaches Grafikprogramm. Damit bekommen sogar Photoshop-Legastheniker wie ich schöne Bilder gebastelt.

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Seit einigen Monaten gibt es Canva auch als App. Und seitdem kann ich meine Instagram Grafiken auch auf dem Handy bauen. 

Das funktioniert super, wenn du mit Vorlagen arbeitest und dann auf dem Handy  nur den Text oder ein Hintergrundbild austauschen musst.

InShot – mein mobiles Videostudio für alle Lebenslagen

In diesem Jahr habe ich meine Liebe für Videos entdeckt. 

Bisher war ich immer ein bisschen kamerascheu. 

Was daran liegt, dass ich einfach selten Kamera-tauglich aussehe (4 Kinder, wenig Zeit, Schnodderschnuten und Nutellahändchen…wir verstehen uns, oder?). 

Und dass es mir immer zu umständlich war, Filme am Laptop zu schneiden.

Seitdem ich Inshot entdeckt und kapiert habe (hat ein paar Sessions gedauert), hat sich auf jeden Fall das zweite Problem erledigt. 

Und an dem ersten Thema bin ich dran 😉

Dieses Video ist zum Beispiel mit InShot entstanden:

Mit InShot kannst du ganz unkompliziert Video für IGTV oder Facebook schneiden, die Übergänge schön machen, Schnickschnack wie Sticker einbauen und dein Werk sogar mit Musik hinterlegen. So cool!

Kapwing – damit deine Videos auch Untertitel haben

Wenn möglich versuche ich meinen Videos Untertitel zu spendieren. 

Das hat was mit Respekt gegenüber Menschen mit Hörproblemen zu tun. 

Und erhöht natürlich auch die Zahl der Zuschauer. Nicht jeder ist immer in der Lage den Ton aufzudrehen oder hat Ohrstöpsel parat.

Ich habe verschiedene Tools ausprobiert, bis ich schließlich bei Kapwing gelandet bin. Kapwing ist keine App, sondern ein browserbasiertes Tool. Ich habe es hier aber trotzdem mal aufgeführt, weil ich es in letzter Zeit mehr und mehr auf dem Handy nutze. 

Mit Kapwing kannst du Videos kostenlos bearbeiten.

Du kannst die Größe ändern, Memes und GIFs erstellen, Collagen basteln und noch vieles mehr. 

Uuuund…Kapwing verfügt über eine Spracherkennungsfunktion, die aus deinen Worten automatisch Untertitel macht.

Du musst die Untertitel zwar meistens nochmal überprüfen und an einigen Stellen nacharbeiten. Trotzdem nimmt die das Tool jede Menge Arbeit an.

Die Untertitel in diesem Video habe ich zum Beispiel mit Kapwing erstellt: 

AgoraPulse – weil es das beste Social Media Management Tool für Poweruser ist

Ich habe in den letzten Jahren viele viele Social Media Management Tool getestet. Und habe mir letztes Jahr AgoraPulse gegönnt. 

Für die meisten Einzelunternehmen ist es ein bisschen überdimensioniert. Aber wenn du mehrere Social Media Accounts von Kunden betreust, bei einer Agentur arbeitest, selber eine Agentur hast oder Social Media Power Userin bist, solltest du dir AgoraPulse mal ansehen.

Während der #MeettheBlogger2020 Instagram Challenge hat mir AgoraPulse sehr geholfen hunderte von Kommentare und Messages pro Tag zu beantworten, ohne den Überblick zu verlieren.

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Und auch außerhalb der Challenge schätze ich es, alle Anfragen, Kommentare und Erwähnungen übersichtlich in einer App verwalten zu können.

Wie gesagt, für den Einsteig ist das Tool zu mächtig. Aber für den dritten und vierten Schritt ist es genial.

Mind7 – die App, wenn dein Kopf einfach mal eine Pause braucht

Ich finde es super, dass ich mein mobiles Büro immer in der Tasche dabei habe. Und praktisch in allen Lebenslagen arbeiten kann, wenn ich das will.

Aber genauso wichtig ist es auch, diese kleinen Pausen die sich manchmal zwischendurch ergeben bewusst zu nutzen um…genau… NICHTS zu tun.

Um durchzuatmen, innezuhalten, einen Kaffee zu trinken oder einfach nur aus dem Fenster zu gucken.

Ich stehe häufig ganz schön unter Strom. Das hat was mit meinem Charakter und sicher auch mit den vielen Kids zu tun. Mir fällt es nicht immer leicht, auf den Punkt runterzufahren. 

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Und deshalb habe ich Apps wie Mind7 oder Headspace kennen und lieben gelernt. Die geführten Meditationen passen super in diese kleinen Alltagslücken.

Und unterstützen mich dabei bewusst zu entspannen, durchzuatmen und den anschließenden Kaffee oder den Blick aus dem Fenster zu genießen.

Und jetzt bin ich neugierig: Welche dieser Apps nutzt du?

Und hast du noch einen weiteren Tipp?